SHIFT TECHNOLOGIE

Im Jahr 1987 schickte Quintana Roo Ray Browning mit dem Superform, dem ersten speziell für einen Triathlon designten Bike, zum Ironman in Neuseeland. Anfangs wurde er für das merkwürdig aussehende Bike mit seiner unorthodoxen Bauweise verspottet.

Die Geschichte des CD0.1

Im Jahr 1987 schickte Quintana Roo Ray Browning mit dem Superform, dem ersten speziell für einen Triathlon designten Bike, zum Ironman in Neuseeland. Anfangs wurde er für das merkwürdig aussehende Bike mit seiner unorthodoxen Bauweise verspottet. Aber, wie sich viele von euch sicher erinnern, stieg er damit mit einem Vorsprung von 30 Minuten vom Rad. Seither wurde das von Qunitana Roo erfundene moderne Tri Bike oftmals kopiert. Unser klares Ziel war es die Art, wie Triathleten ihr Bike nutzen, komplett neu zu erfinden, um daraus einen Vorteil zu kreieren. Wir wollten nicht nur ein oder zwei Sekunden durch ein neues Rahmendesign rausschlagen, wir wollten einen Weg finden dem Wind zu überlisten. Wir wissen, dass sich Fahrräder im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt haben, das Tri Bike blieb jedoch im Grunde immer gleich. Im Jahr 2009 entschloss sich Quintana Roo daher ein Bike für Triathleten zu bauen, welches ebenso bahnbrechend sein sollte wie es das Superform im Jahr 1987. In den folgenden 2 Jahren verbrachte das Team mehr Zeit damit verschiedene Rohrformen und Rahmendesigns im Windkanal zu testen, als in den vorangegangenen 20 Jahren der Firmengeschichte. Das CD0.1 ist das Ergebnis von Triathleten sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, den damals Ray Browning 1987 hatte.

Shift-Technologie

Aerodynamische Laufräder kontrollieren den Luftstrom des Vorderrades wirkungsvoll. Der Luftstrom am Hinterrad möchte so schnell und so verwirbelungsfrei wie möglich abfließen. Die größte Herausforderung bestand darin den Sog, der durch gleichmäßige und aerodynamische Unterrohrformen entsteht, zu minimieren. Quintana Roo’s Lösung war es nicht nur den Sog, der durch die Rahmenform entsteht, zu minimieren, sondern auch die durch den Antrieb entstehenden Verwirbelungen auszumerzen. Die non-drive Seite wurde um 18mm in Richtung der Antriebsseite versetzt. Dadurch verschiebt sich der Luftstrom weg von der windempfindlichen Antriebsseite des Bikes, auch drive Side genannt, auf die „saubere“ Seite, die non-drive Side. Indem man die Verwirbelungen der Luft durch die Umleitung auf die non-drive Seite reduziert, bietet der Antrieb kaum noch Angriffsfläche für den Fahrtwind. Die meisten Bike Hersteller investieren große Anstrengungen ihre Rahmenaerodynamik anzupreisen und Bilder von Bikes in Windkanälen zu zeigen, vergessen dabei oftmals das Rad im Ganzen zu betrachten und vernachlässigen den bremsenden Effekt, den der Antrieb auf die aerodynamische Performance der Bikes hat. Quintana Roo hingegen lässt die Antriebsseite des Bikes nicht außer Acht. Der Antrieb ist der kritischste Punkt hinsichtlich des Luftwiderstandes am gesamten Bike. Es geht uns nicht darum hier und da eine Sekunde herauszuschlagen. Wir wollen Minuten für dich einsparen. Unsere Firma hat sich der großen Herausforderung gestellt mithilfe der SHIFT-TECHNOLOGIE dem Athleten den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Und zwar so viele wie möglich.

Bremsen

Wenn man die vordere Bremse genauer betrachtet, so wird schnell klar, dass wir sie hinter der Gabel positioniert haben, um die Aerodynamik des Bikes zu verbessern. Besonders stolz sind wir darauf, wie sich dabei die Schrauben in die horizontale Wölbung einpassen. Hier wird deutlich, dass wir den entscheidenden aerodynamischen Faktor konstant optimiert haben, denn sämtliche Wölbungen sind horizontal angebracht. Wir haben die Hinterradbremse hinter dem Tretlager angebracht, um sie aus dem Wind zu bringen, der um das Sitzrohr strömt. Es gibt eine kleine Imbusschraube auf den Außenseiten der Kettenstreben, mit denen der Abstand der Bremsbeläge zur Felge dem Durchmesser des jeweiligen Felgenbettes angepasst werden kann.

Gabel

Es gibt zwei Besonderheiten an unserer patentierten Gabel, die dabei helfen den Luftstrom zu kontrollieren. Die U-förmigen Holme der Gabel geben dem Luftstrom mehr Raum um ungehindert um das Rad zu strömen. Die vordere Öffnung über dem Rad ist trichterförmig gehalten, um mehr Luft durch die Öffnung leiten zu können. Im Windkanal haben wir herausgefunden, dass Luft vom Vorderrad entgegen der Fahrtrichtung zurück durch die Öffnung gedrückt wird. Indem wir mehr Luft in die Gabelöffnung leiten, zwingen wir den Luftstrom des Reifens nach unten zur sauberen Seite des Bikes. Dies ist uns erfolgreich gelungen mit einem Ziel, das unsere Athleten entscheidende Sekunden und Minuten auf dem Radsektor einsparen.